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Schnelle Anleitung – wie soll man sich um einen jungen Rasen kümmern

Detail an das Grass
Publikované 15.04.2020 13:03

Denken Sie über die Einpflanzung eines neuen Rasens nach? Sie können fast schon spüren, wie Sie barfuß durch den Rasen laufen. Sie stellen sich vor, wie schön die Umgebung Ihres Gartenhauses nur aussehen könnte. Nun bleibt nur noch die Frage, wie man einen neuen Rasen pflegen sollte. Wie kann man effektiv Unkraut bekämpfen? Trocknet er nicht aus? Wir präsentieren Ihnen ein paar Tipps und Tricks von erfahrenen Gärtnern, dank denen Ihr neuer Rasen immer strahlen wird.

Der Anfang

Sie haben bereits eine Fläche gefunden, wo der Rasen nun eingepflanzt werden soll. Den ersten Schritt bildet die Vorbereitung der Erde. Das Durchgraben der gesamten Fläche und die Ausrottung jenes Unkrautes erspart Ihnen zukünftig viel Zeit – das Unkraut findet nämlich immer ein Weg nach oben. Und das vollen wir ja nicht. Und, was jetzt? Interessieren Sie sich für einen Rasenteppich oder möchten Sie lieber Ihr eigenes Gras einpflanzen?

Was auch immer für eine Entscheidung Sie treffen, am besten ist es mit dem neuen Rasen im Frühling anzufangen. Es ist nämlich nicht mehr zu kalt, aber auch nicht trocken – und es regnet viel.

Ein Grasenteppich ist wortwörtlich eine dicke Entscheidung – das Ergebnis lässt sich direkt nach der Implementation sehen. In der Regel enthält er viele Pflanzennährstoffe, die er zum idealen Wuchs gebraucht. Es dauert ein paar Tage, bis die Verbindungen von den Rasenstreifen zusammenwachsen. Es klingt alles kinderleicht, aber den Rasenteppich müssen Sie genauso pflegen, wie einen gesäten Rasen. Falls der Rasenteppich Ihrem Budget nicht entspricht, werden Sie wohl nach der Einpflanz-Methode greifen. Nach 2 bis 3 Wochen sollten Sie auch schon einen kontinuierlichen Grasbewuchs sehen können.

Ein neuer Rasen benötigt Bewässerung mindestens einmal im Tag. Je mehr Pflege, desto schöner das Resultat. Wir empfehlen Ihnen den jungen Rasen entweder morgens oder abends zu bewässern – da ist die Sonne nicht so aggressiv. Denken Sie über die Bewässerung daher im Voraus nach – damit das System auch einbahnfrei laufen kann. :-)

Falls Sie einen wirklich perfekten Rasen haben möchten, sollten Sie ihn mindestens einmal im Monat düngen. Zweimal im Jahr (idealerweise im Frühling und Herbst) sollten Sie die Rasenfläche durchlüften – am besten mithilfe eines Vertikutierers (Rasenlüfters). Sämtliches Gartenwerkzeug und Düngemittel können Sie bequem in einer montierten Garage oder im Gartenhaus lagern.

Wenn Unerwünschtes auftaucht

Was sollte man machen, wenn im Rasen Blumen, Getreidefrüchte oder wirklich unangenehmes Unkraut auftaucht?

Die erste Möglichkeit ist es mechanisch an dem Problem zu arbeiten. Pflücken Sie sämtliches Unkraut mit Wurzeln – sonst könnte sie schneller zurück sein, als gewünscht. Am Markt gibt es heutzutage jedoch auch viel schnellere und effektivere Optionen – spezielle Stecher, dank denen Sie sich nicht mehr beugen müssen, oder elektrische multifunktionelle Liquidatoren, dessen Düsen das Unkraut mit Hitze bis zur Wurzel vernichten werden. Mithilfe dieses Liquidators kann es zur Beschädigung einer gewissen Rasenfläche kommen, doch die können Sie einfach wieder nachpflanzen.

 

Eine weitere Möglichkeit ist es das Unkraut chemisch zu bekämpfen. So genannte selektive Herbizide wirken nur auf eine gewisse Gruppe von Pflanzen. Z.B. ein Herbizid für Dikotylen (zweikeimblättrige Pflanzen) – das vernichtet nur Pflanzen wie z.B. Löwenzahn, Gänseblümchen oder Wegeriche. Einkeimblättrige Pflanzen lässt es dabei ungerührt – z.B. das Gras. Solch ein Sprühmittel wirkt aber nicht immer. Eventuell können Sie auch ein stärkeres Herbizid benutzen – mit dem müssen Sie aber wirklich vorsichtig umgehen – z.B. es mit einem Pinsel direkt auf die ungewünschte Pflanze auftragen.

Die dritte Option ist die simpelste. Falls auf Ihrem Rasen kein Unkraut wächst (aber z.B. nur Getreidefrüchte), lassen Sie es sein. Gießen und mähen Sie ihn, als ob nichts los wäre. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es die nächste Saison keine ungewünschten Pflanzen auf Ihrem Rasen mehr geben wird. Falls das nicht der Fall sein sollte, können Sie jederzeit auf die drastischeren Methoden zurückgreifen.

Alles hängt aber natürlich von der Größe der Fläche ab. Falls Sie über einen eher kleineren Rasen verfügen, weden Sie alles mit blosen Händen schaffen. Größeren Flächen sind komplizierter – daher greift die Mehrheit nach Sprühmitteln. Mit Chemie zu spielen ist jedoch nie ganz ungefährlich, die Wirkungen können verschieden sein – auf einer Seite kann der Rasen beschädigt werden, auf der anderen muss ganz und gar nichts passieren. Wenn Sie sich dennoch für ein Herbizid entscheiden, sollten Sie zuerst auf einer kleineren Fläche damit experimentieren. Wir drücken Ihnen fest die Daumen.

Quellen (Source):
https://www.pexels.com/