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9 Schritte zum ultimativen ÖKO-Garten

Eine grüne Pflanze in der Hand
Publikované 18.03.2020 13:47

Wartungsfreie Gärten exisiteren leider nicht. Es existieren jedoch Gärten, die frei von Pestiziden sind und trotzdem über viele wunderschöne, farbenfrohe Blumen verfügen. Bestimmt würden auch Sie gerne so einen Garten besitzen. Heute präsentieren wir Ihnen Tipps und Tricks, dank denen auch Sie Ihren Garten aufpimpen können und das ganz ohne der Hilfe eines Architekten! :-)

  1. Dreimal lesen, einmal planen!

Ein bisschen Hintergrundwissen schadet ja nie. Vor allem nicht, wenn Sie in Sache Öko-Garten nur ein Anfänger sind. Dabei müssen Sie jedoch nicht gleich Fachliteratur nachkaufen – surfen Sie halt ein bisschen im Internet. Suchen Sie nach Begriffen wie ökologischer Garten, Garten ÖKO-Version usw. Nach der Theorie können Sie gleich mit dem praktischen Teil weitermachen.

  1. Bodentyp

Die Basis Ihrer ganzen Arbeit bildet der Bodentyp – gerade von ihm ist alles abhängig. Und so können Sie den Typ auch selbst herausfinden: Entnehmen Sie eine kleine Probe der Erde und bewahren Sie sie in einem schließbaren Gefäß (am besten ist hierfür trockene Erde geeignet). Fügen Sie in das Gefäß noch vor dem Schließen ein bisschen Wasser zu (um genau zu sein, im 1:1 Verhältnis). Ca. nach 1-2 Tagen können Sie mit der Probe weiterarbeiten. Tunken Sie Indikationspapier (einen Teststreifen) in die Probe und messen Sie den pH-Wert. Den pH Wert der Erde messen wir auf einer Skala von 0 bis 14.

Anhand dieses pH Wertes unterscheiden wir basische (pH > 7,5), neutrale (pH = 6,4 bis 7,4), leicht sauere (pH < 5,3 bis 6,4), sauere (pH = 4,6 bis 5,2), stark sauere (pH = 4,1 bis 4,5) und sehr stark sauere (pH < 4) Böden. Sauere Erde kompliziert das Leben von Mikroorganismen – am besten sind für sie neutrale Erden geeignet.

  1. Die Flora in Harmonie mit der Erde

Den Bodentyp richtig zu identifizieren ist auschlaggebend. Diesen Schritt sollten Sie keinesfalls auslassen. Dank dem versichern Sie Ihren Pflanzen schließlich ideale Bedingungen zum optimalen Wuchs und ihrer Lebensfähigkeit selbst. Falls Sie in Ihrem Öko-Garten auch die Pflanzung neuer Obstbäume oder Büsche vorhaben, kann der Bodentyp direkt die Menge und Qualität der Früchte beeinflussen. Also, was ist hier wichtig? Sie müssen die Auswahl der Pflanzen dem Bodentyp anpassen. Somit werden sie Ihnen viel mehr Freude bereiten und das auch über einen längeren Zeitraum.

Die Pflanzen können Sie natürlich kombinieren. An manchen Stellen können Sie den pH-Wert der Erde senken lassen, an anderen kann er unverändert bleiben. So können Sie später Pflanzen kombinieren, denen verschiedene Bodentype entsprechen.

  1. Planen Sie alles gut durch

Es gibt ja unbeschränkt viele Möglichkeiten. Egal ob es sich um erhöhte Beete, eine kleine aber effektive Kräuter-Pflanzung, ein montiertes Carport oder irgendwas anderes handelt. Durchsuchen Sie das Internet. Schauen Sie sich Tipps und Ideen von anderen Gärtnern an. Suchen Sie nach Inspiration.

Alles ist nur noch von Ihnen und Ihrem Gartentyp abhängig. Ein montiertes Carport würde Ihnen ein tolles Ort zur Entspannung herbeizaubern. Farbenfrohe Blumen werden sich wiederum um eine tolle Atmosphäre kümmern und Fruchtbäume werden im Sommer ein Lächeln auf jedem Gesicht zaubern.

Tipp: Nutzen Sie vor allem niedrige Pflanzen. Viele von denen verfügen nämlich über heilende Wirkungen. 

  1. Die erste Düngung

Um in Ihren Garten ein bisschen Leben zu brigen, muss er zuerst ordentlich gedüngt werden. Organischer Kompost und Mist werden da absolut ausreichend sein. Später werden sich die Pflanzen selbst um den Kompost sorgen – aus derer eigenen Blättern zersetzen sich in der Erde viele Mineralstoffe. Sie werden dem Garten einfach das zurückgeben, was er selbst produziert hat. Künstlerich gesagt – Sie werden der Erde das zurückgeben, was sie Ihnen geschenkt hat.

  1. Die Regenwassersammlung

Falls Sie sich um einen BIO-Garten in einer eher trockenen Umgebung bemühen, sollten Sie sich auf jeden Fall auf die Sammlung von Regenwasser vorbereiten. Auf den Markt gibt es dazu verschiedenste Behälter. Sowohl große, als auch kleinere. Falls Sie jedoch so ein Gefäß nicht bei Hand haben, können Sie einfach die Dachrinne Ihres Familienhauses in eine Vertiefung in Ihrem Garten ableiten. Somit sorgen Sie für ausreichend Bodenwasser und Kühlung der Umgebung. Regenwasser ist für Ihren Garten und die Pflanzen in ihm einfach perfekt – im Vergleich zu Brunnenwasser oder üblichem Wasser hat es einen idealen pH-Wert, Härte und auch Temperatur.

     7.  Die Verteilung der Pflanzen

Zu den häufigsten Fehlern in den Gärten gehören sehr dichte Beete und planlos eingepflanzte Bäume. Selbst bei der Auswahl der Fruchtbäume sollte man sehr achtsam sein – manche sind wirklich heikel und benötigen spezielle Erde und optimale klimatische Bedingungen. Falls Sie möchten, dass sich in Ihrem Garten Freude und Effizienz verkuppeln, sollten Sie noch vor der Gartenarbeit genau feststellen, was wo platziert werden sollte (und in welcher Menge).

8.  Helfen Sie den Pflanzen bei ihrem Wuchs

Was wenn Sie nicht im Voraus wissen, wie die einzelnen Pflanzen aussehen werden? Platzieren Sie die Beete immer lieber ein bisschen niedriger – es kann ja passieren, dass die Pflanzen recht hoch werden, und was dann? Na dann geht nur noch abschneiden, und das wollen wir ja nicht. Achten Sie immer darauf, dass jede Pflanze ausreichend Platz für ihren Wuchs benötigt. Falls Sie trotzdem bei dem Planen etwas vermasselt haben sollten, pflanzen Sie die Blumen lieber um. Bei dem Abschneiden nämlich können viele Probleme auftauchen.

9.  Bauen Sie sich eine Relax-Oase

Wissen Sie schon, wo Sie die Schaukel aufhängen werden und wo Ihr Gartenmöbel stehen wird? Noch nicht? Was würde Sie zu einer Gartenpergola sagen? Dort können Sie sich immer ausruhen – Sie werden sowohl vor heißen Sonnenstrahlen als auch vor unerwünschtem Regen geschützt sein.

Montovaná garáž GARDEON s prístreškom na zadnej strane

Also, was meinen Sie? Fangen Sie mit dem Planen an? Am besten ist es immer eine Zeitreserve zu haben. Frühling klopft ja schon langsam aber sicher an die Türe. :-)

Quellen (source):
https://www.pexels.com/